Liberale Arbeitnehmer erneuern Kooperationsangebot an die FDP

In einem Schreiben an den Vorsitzenden der FDP-Bundespartei, Dr. Guido Westerwelle, haben die LAN erneut ihre Bereitschaft signalisiert, künftig enger mit dem Bundes- und den Landesverbänden zusammenzuarbeiten.

Wenn die Bundespartei das Ziel ausgibt, die FDP zu einer Bürgerpartei weiterzuentwickeln, dann darf dabei eine starke Arbeitnehmervertretung nicht fehlen. Arbeitnehmerinteressen wahrzunehmen bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass das Thema Wirtschaft vernachlässigt wird. Im Gegenteil: Wenn es um die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern geht, gerät Deutschland gegenüber anderen europäischen Ländern immer mehr ins Hintertreffen. Seit Jahren nimmt die Identifikation der Bundesbürger mit der von Ihnen verrichteten Arbeit ab. Dies ist ein deutliches Warnzeichen und deutet darauf hin, dass die Bande zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern wieder stärkere Bedeutung erlangen müssen.

Deutschland benötigt keinen weiteren Deutschland-Plan à la Bundesregierung. Was beiden Seiten, Unternehmern und Beschäftigten weiterhelfen kann, wäre der Aufbruch in eine neue Form der Arbeitsgesellschaft, in deren Strukturen sich Arbeit wieder lohnt und in der jeder Beschäftigte von seiner Hände Arbeit auch selbst bestimmt leben kann. Sollte die FDP nach der Bundestagswahl in Regierungsverantwortung kommen, wird auch sie sich an dieser Aufgabe messen lassen müssen!

Die Stärkung des Zusammenspiels von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist Anspruch und Aufgabe liberaler Arbeitnehmerpolitik und wird durch die LAN schon heute konsequent vertreten. Es ist an der Zeit, dass auch von Seiten der Bundes- und Landesverbände positive Signale an die Beschäftigten gesendet werden.

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