LAN bedauern Rücktritt von Bundespräsident Köhler

Mit Bedauern und großem Respekt haben die Liberalen Arbeitnehmer Sachsen (LAN) die Entscheidung von Bundespräsident Horst Köhler aufgenommen, mit sofortiger Wirkung vom Amt des Bundespräsidenten zurückzutreten.

„Wir sind bestürzt, dass der Bundespräsident in einer solch schweren Lage zur Einsicht gekommen ist, ihm werde nicht der erforderliche Respekt entgegengebracht. Dies ist eine schwarze Stunde für die politische Kultur in Deutschland“, erklärt der LAN-Vorsitzende Wolfgang Lesch.

Die LAN Sachsen sehen im wiederholt kritischen Umgang einiger Parlamentarier mit Köhler den Hauptgrund für die Rücktrittsentscheidung. Die Aussagen von Herr Trittin und Frau Nahles in der vergangenen Woche waren und bleiben inakzeptabel und sind eines Umgangs mit einem Staatsoberhaupt nicht würdig. Gleichzeitig müssen wir konstatieren, dass auch Teile der Bundesregierung, besonders die Kanzlerin, die Solidarität mit Köhler vermissen lassen haben“, so der LAN-Vorsitzende.

Die Arbeitnehmervereinigung erwartet Fairness und Augenmaß bei der Auswahl eines Nachfolgers. „Wir erwarten, dass die Suche nach einem geeigneten Kandidaten nicht dazu missbraucht wird, verbrauchte und abgewählte Gesichter der CDU zu zweifelhaften Ehren kommen zu lassen. Unser Land braucht Stabilität und Verlässlichkeit“, so Lesch abschließend.

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